22-09-09
10 Jahre Amtsjugendpflege
Konzert in Börnsen nicht gewürdigt
Börnsen (dk) – Zehn Jahre Jugendpflege – ein Jubliläum, das gefeiert werden musste. Diana Graf, Amtsjugendpflegerin des Amtes Hohe Elbgeest, und ihr Team hatten also aufgrund der Idee von Tim Klautke, ebenfalls Jugendpfleger, sich dafür entschieden, ein Open-Air-Konzert in Börnsen zu veranstalten. Und zwar nicht nur irgendein Konzert, es sollte schon etwas in Richtung Geschmack der Jugendlichen von heute gehen. Somit stand fest, ein Metal-Hardcore-Konzert musste es sein. Metal-Hardcore oder Metalcore ist eine Musikrichtung, die im Wesentlichen aus Heavy Metal und auch Hardcore Punk besteht.
Viele fleißige Hände planten, bauten und bastelten daraufhin tagelang, um diesen Abend für alle zu einem großartigen Erlebnis werden zu lassen. Metalcore Bands wurden eingeladen, sämtliche bürokratische Auflagen erfüllt und sogar eine Bühne in Handarbeit fertig gestellt. Doch die Veranstaltung stand unter keinem guten Stern, zu viele Schwierigkeiten galt es zu überwinden, Bands sagten kurzfristig ab, neue mussten beschafft werden.
Der Stromaggregator wollte bis zum Tage der Veranstaltung nicht so recht laufen, die Feuerwehr konnte aufgrund von Übungseinsätzen nicht erscheinen.
Dann galt es akribisch, die Besucher nach Alter zu sondieren, Alkohol gab es erst mit Erreichen der Volljährigkeit. Doch wie es meist so ist, glücklicherweise klappte letzten Endes dann doch alles, Stände mit ausreichend Getränken waren aufgebaut, Essen lieferte ein Imbiss und rund zwanzig Jugendliche waren begeistert und vor allem ehrenamtlich erschienen, um zu helfen.
Ab 18 Uhr war dann endlich Einlass, die Bands spielten sich ein, und aus Richtung des Imbiss-Standes wehten verlockende Düfte heran.
Eine Überraschung für Diana Graf, die aus Überzeugung und von Anfang als Jugendpflegerin im Amt Hohe Elbgeest tätig ist, rührte diese zu Tränen und ließen die Anstrengungen der vergangenen Wochen und die geringe Beteiligung von Besuchern vergessen.
Letztlich hatten alle ihren Spaß, auch wenn die Enttäuschung bei den jugendlichen Helfern, die mit so viel Begeisterung dabei waren, groß war. Denn viel Arbeit steckte in diesem Projekt, das – leider – nur wenige würdigten.