30-03-10
Marktsonntag in Geesthacht: Tausende Besucher in Einkaufslaune
Geesthacht (gak) – »Geesthacht blüht auf«, war das Motto des Marktsonntages, an dem Tausende die Geschäfte der Innenstadt besuchten.
Vor den Läden standen Blumenkübel mit Hortensien und in den Beeten blühten Stiefmütterchen neben leuchtenden Narzissen. Die Sonne schien und alles war von fröhlicher Heiterkeit erfüllt. Entsprechend war auch die Kauflaune der Kunden. Michaela Lilie in der neu eröffneten Bäckerei Zimmer mit angeschlossenem Cafe hatte gut zu tun: »Viele Kunden probieren unsere Spezialitäten aus der Pasta-Pizza-Station.« Lange Schlangen bildeten sich am Kaffeeausschank und kaum war ein Sitzplatz zu bekommen, der Andrang war enorm. In dem Geschäft ElectronicPartner von Gerd-Jürgen Franz hatten bereits einige der 6.500 aktiven Kunden den Marktsonntag genutzt und sich vom Chef persönlich beraten lassen. »Wir sind seit 1993 in Geesthacht und haben uns mit gutem Service, persönlicher Beratung und fairen Preisen etabliert«, lächelte der Rundfunk-Fernsehtechniker-Meister. TV und HiFi-Geräte, aber auch Haushaltsgeräte, PCs, Telefone und Staubsauger, hier hat der Kunde eine große Auswahl. Zufriedene Kunden liegen Gerd-Jürgen Franz am Herzen.
Die Freude an der stets freundlichen und kompetenten Beratung spüren die Kunden sofort. In der Bergedorfer Straße hatte auch der Stadtjugendring einen Stand aufgebaut, an dem die Kleinen sich mit Steckspielen und Hüpffiguren amüsieren konnten. Lasse Mengel gelang es nach dem zweiten Versuch gekonnt auf Blechbechern zu gehen: »Das macht richtig Spaß«, strahlte er.
Seine Mutter Christina Mengel war mit einer Freundin einkaufen und genoss die kleine Pause. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Stadtjugendringes Julika Bohnert und Andreas Langhammer standen für alle Fragen rund um die Ferienpassaktion zur Verfügung. Renate Langhammer-Krause: »Spielen macht mobil und ist gesund. Wir lassen die Kinder hier alles in Ruhe ausprobieren.« Das taten die Kinder mit sichtlichem Vergnügen. Die Stadtwerke hatten gemeinsam mit dem Zweirad-Zentrum Jonni Baar eine prima Idee zur Förderung alternativen Energien. Wer ein Elektrorad kaufte, bekam auf seine Stromrechnung zehn Prozent vom Neuwert gutgeschrieben.
Dirk Rumpf war ständig von Interessierten umringt, die sich ebenso wie Heike Harder-Diercksen beraten ließen. »Ich habe meinen Nachbarn Wolfgang Schroll mit seiner Frau als Einkaufsberatung dabei«, sagte sie und überlegte, ob sie eine Probefahrt machen sollte. Britta Baar, Ehefrau des Inhabers Ortwin Baar, zeigte auf ein Elektrorad: »Wir haben unser Geschäft geöffnet und zugleich stehen hier zehn Elektroräder für Probefahrten bereit.« Wer wollte, konnte mit seinem neu erworbenen Elektrorad sofort nach Hause fahren. Eine Band spielte vor dem Erlebniseinkauf Kneese. Ein Spaß für die ganze Familie und ein voller Erfolg für die ortsansässigen Geschäfte war dieser Marktsonntag, mit seinen vielen Sonderangeboten und Aktionen.