abstandshalter abstandshalter Kurt Viebranz Verlag - gut aufgelegt seit 1961
abstandshalter
Kopfgrafik eins abstandshalter Kopfgrafik zwei abstandshalter Kopfgrafik drei
abstandshalter
abstandshalter
01-12-06

Der heilige Hubertus und die Hubertusjagd

 


Auch Landrat Gerd Krämer war zum abendlichen »Strecke legen« der Hubertusjagd gekommen und ließ sich von Dr. Michael Holm über den Jagdtag erzählen.

(ik) – Der Hubertustag ist für die Jäger ein Erinnerungstag an den heiligen Hubertus, der der Legende nach ein wilder und zügelloser Jäger war. Unter Missachtung göttlicher Gebote an einem Feiertag jagend, erschien ihm ein Hirsch, der zwischen seinem Geweih ein Kreuz trug. Durch diese Begegnung erkannte Hubertus, dass auch das Wild ein Geschöpf Gottes ist, entsagte der Jagd und widmete sich dem geistlichen Stand. Später wurde er Bischof von Lüttich. 

Nach seinem Tod wurde er dort begraben, wo er den Hirsch mit dem Kreuz gesichtet hatte. Der Papst sprach ihn heilig und seitdem gilt Hubertus als Schutzpatron der Jagd. Diese Legende soll den Jäger ermahnen, das Wild zu achten und nie wild und zügellos, sondern immer waidgerecht zu jagen. Bereits seit dem 17. Jahrhundert wird der 3. November von den christlichen Jägern der nördlichen Länder dem heiligen Sankt Hubertus gewidmet. Auch der Kreis veranstaltete seine traditionelle Hubertusjagd an diesem Tag in den Wäldern des Kreises Herzogtum Lauenburg, bei dem nach einem anstrengenden Jagdtag für Jäger und Hunde 35 Stück Schalenwild zur Strecke kamen. Das »Verblasen der Strecke«, durch die Jagdhornbläser, fand in diesem Jahr in Fredeburg statt. Im Anschluss fanden sich Jagdgäste, Forstbeamte und Bläser zu einem festlichen Essen zusammen.

 

 



abstandshalter

RSS FEED

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem Viebranz RSS Feed.

abstandshalter