07-08-07
Seniorenbeirat Mölln: "Wenn´s brennt, kommt man zu uns..."
Mölln (ik) – Der Seniorenbeirat in Mölln hilft Senioren bei all ihren Problemen – ob es um alltägliche oder knifflige Sachen geht, der Seniorenbeirat ist da und versucht stets, die Situation zu unterstützen und zu helfen, denn die Arbeitsgemeinschaft der Seniorenbeiräte und Seniorenräte im Kreis vertritt die Interessen und Anliegen aller Senioren. Ein- bis zweimal jährlich tagt das Altenparlament vieler Seniorenverbände des Bundeslandes Schleswig-Holstein in Kiel. Dort werden umfangreiche Anträge und Beschlüsse erarbeitet und an die landespolitischen Gremien im Landtag und der Landesregierung von Schleswig-Holstein weitergeleitet. 1989 auf Beschluss der politischen Stadtvertretung gegründet, werden die Mitglieder des Seniorenbeirates im dreijährigen Abstand neu gewählt. In Mölln ansässige Bürger, die das 60. Lebensjahr vollendet haben, können den Seniorenbeirat wählen und auch selbst gewählt werden. Mindestens sechsmal im Jahr und bei Bedarf öfter, tritt der Seniorenbeirat, der aus neun Mitgliedern besteht, im Stadthaus zu öffentlichen Sitzungen zusammen. Für die persönliche Kontaktaufnahme steht das Büro des Seniorenbeirates im Stadthaus zur Verfügung. Hier können Anliegen in Ruhe besprochen werden. Aber nicht nur Probleme, auch für die Mitarbeit im Seniorenbeirat sind Senioren jederzeit willkommen.
Helmuth Schmidt, Erster Vorsitzender, leitet die Geschicke des Seniorenbeirates in Mölln nun schon seit vielen Jahren. Der Hobbyfotograf und Buchautor kennt kein Rasten oder Rosten. Aktiv – aktive Lebensgestaltung, das ist das, was Schmidt den Senioren rät: »Machen Sie dort mit, wo Senioren ehrenamtlich oder freie Zeit ausfüllend
aktiv sind.«
Was ist nun die Triebfeder, so für Senioren einzutreten? Nach dem Ruhestand hatte Schmidt einfach Zeit und als aktiver Mensch muss Schmidt diese Zeit einfach ausfüllen. Was zunächst lediglich ein »Schnupperbesuch« war, wurde schnell mit der Wahl zum Vorsitzenden im Seniorenbeirat gekrönt.
Das ist inzwischen sechzehn Jahre her. Für Schmidt war es nur logisch, nach einem aktiven Berufsleben, zehnjähriger Vorstandstätigkeit der Lebenshilfe, dieses Amt anzunehmen. »Es ist für mich ein sehr leichtes Arbeiten für die Senioren, weil die Verwaltung mich und uns voll unterstützt.«
Foto: Inga Kronfeld