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12-12-03

Wer macht mit und hilft Vierbeinern bei »Ajucan«?

(ml) – Annette Cordua hat viel mit Tieren zu tun: Beruflich, als Verkäuferin im Zoo Shop Schwarzenbek, und privat, mit drei eigenen und dazu noch Pflege-Hunden aus Mallorca.

Auf der spanischen Insel erfuhr sie von dem Leid der Tiere, konnte Hündin Susi gerade noch vor dem sicheren Tod retten. Bald darauf lernte sie Ursula Mesquida kennen, die Gründerin von »ajuda als cans«, kurz »Ajucan«. Das ist der Name des Tierheims, das Ursula Mesquida Ende der achtziger Jahre auf ihrem mallorquinischen Privatgrundstück gegründet hat. Bis zu 150 Straßenhunde finden hier Rettung vor der Tötungsstation und machen erstmals positive Erfahrung mit Menschen. Sie werden gepflegt, aufgepäppelt und tierärztlich versorgt, erhalten Zuspruch und Streicheleinheiten. Das Zusammenleben mit so vielen anderen Hunden auf engem Raum erzeugt für die Tiere psychischen Stress, weshalb die meist äußerst zutraulichen Tiere auf ein richtiges Zuhause warten.

Für die Vermittlung der Hunde sorgen die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins »Ajucan Mallorca Hundehilfe«, den Ursula Mesquida vor zehn Jahren gründete und der wegen der hervorragenden Tierschutzarbeit bereits seit 1997 Kooperationspartner des Europäischen Tier- und Naturschutz Vereins in Bonn ist. Der Verein organisiert Flugpatenschaften, um die Hunde sicher nach Deutschland zu holen – ohne jeden Aufwand oder Kosten für den Fluggast.

Außerdem kümmert er sich um die Betreuung der Hunde in Deutschland (hierfür werden noch Kurzzeit-Pflegeplätze gesucht.) »Sonst fliegen wir morgens hin und abends zurück«, erklärt Annette Cordua, die dringend um Spenden bittet: »Wir brauchen alte Halsbänder, Leinen, Körbchen, Decken oder Tischtücher als Unterlage für die Hunde. Die Sachen werden in den leeren Boxen nach Spanien transportiert.«

Die ›Spanier‹ sind bis zu drei Jahren alt, haben ein ausgesprochen soziales Verhalten und sind überwiegend, aber nicht immer ganz fit. Der kleinen weißen Hündin Bianca beispielsweise wurden die Augen verätzt. »Sie kann nur in einem Haushalt mit einem weiteren Hund leben«, weiß Annette Cordua, die gerade den völlig abgemagerten Mischlingshund ›Blacky‹ in Empfang genommen hat. Er kam gemeinsam mit acht anderen Hunden an, die nach Vechta und Bremen vermittelt wurden.

Wie manch anderer Hund konnte auch ›Blacky‹ nicht vor dem Flug gedopt werden: »Er war zu unterernährt.« Für vier Tage bleibt das zottelige schwarze Tier mit dem weißen Fleck auf der Brust, das in einem Zwinger mit bis zu vierzig anderen Hunden lebte, bei ihr, dann kommt er in sein neues Zuhause bei Rostock. »Ich hab ihn erstmal gebadet«, sagt sie, »außerdem wird er noch gechipt, geimpft und entwurmt.«

‚Blacky’ reagierte anfangs mit Erbrechen auf die Futterumstellung, und auch die kühlen Temperaturen in Deutschland sind ungewohnt für den Vierbeiner. Bei Annette Cordua lernt er schon mal Halsband und Leine kennen, und auch die Fellpflege wird in Angriff genommen. Zoo-Shop-Chefin Angelika Weidemann bot dafür gleich ihre Schermaschine an.

Weitere Informationen gibt es bei Annette Cordua, Telefon 04151 – 899 569, im Zoo-Shop Schwarzenbek an der Hamburger Straße 15 a, oder im Internet unter www.mallorca-hundehilfe.de



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